Stadtsportverband: Spende statt Weihnachtskarten

200 Euro für „Kinder gegen Corona“

Die Zahlen sind beeindruckend, die Anne Beckmann von der Coronahilfe Bocholt Markus Schürbüscher und Ullrich Kuhlmann vom Stadt-Sport-Verband Bocholt in dieser Woche präsentierte: „Wir haben mit unserem Projekt „Kinder gegen Corona“ bereits über 3.000 Kinder in den Bocholter, Rheder und Isselburger Grundschulen zur Bedeutung des Tragens von Schutzmasken in der Coronapandemie geschult“, berichtete Beckmann. In Rhede seien alle Schulen versorgt, in Bocholt fehle nur noch eine Schule, die direkt nach den Weihnachtsferien geplant ist. „Wir geben den Kindern im Rahmen des Projekts das Vertrauen, selber etwas gegen das unsichtbare Virus tun zu können“, erläutert Beckmann. Dabei werde den Kindern nicht nur die Angst genommen, „wir erklären die Übertragungswege und bringen ihnen bei, was sie selbst tun können“, so Beckmann weiter. Die Kinder haben großen Spaß bei der Sache. Sie bemalen selber Masken, die im Rahmen eines Integrationsprojektes der EWIBO von Menschen mit Fluchterfahrung fergiggenäht werden. „Sie spüren Erfolg, Stolz und Bestätigung, weil sie selber eine „Wunderbare“-Maske gemacht haben, die sogar besondere Eigenschaften hat, die andere nicht haben“, erklärt Beckmann.

„Wie schon im letzten Jahr, als wir die Bocholter Tafel bedacht haben, wollten wir auch in diesem Jahr, anstelle der in den Vorjahren üblichen Weihnachtskarten, das Geld einem guten Zweck spenden“, erläutert Markus Schürbüscher, 1. Vorsitzender des Stadt-Sport-Verbandes Bocholt. Den Kontakt stellte Rainer Howestädt, Ehrenamtskoordinator der Stadt Bocholt, her.

Die 200 Euro will Anne Beckmann für den Transfer des Projektes verwenden. „Wir haben Transferanfragen aus der näheren und weiteren Umgebung und überlegen, wie wir auch fünften bis siebten Klassen der weiterführenden Schulen derartige Schulungen anbieten könnten“, so Beckmann abschließend. Weitere Infos zum Projekt unter https://www.kinder-gegen-corona.de